Übernehmen Roboter bald die Vermögensberatung?

29.03.2016

Bis zu vollwertiger künstlicher Intelligenz ist es zwar noch ein weiter Weg. Doch nach Meinung einiger Start-up-Unternehmen reichen die Rechenleistung und die Programmiermöglichkeiten heutzutage durchaus, um eine Standard-Vermögensberatung zu ersetzen. Demzufolge steht eine Umwälzung bevor: Die Roboberatung werde in der Breite Einzug halten, Investmententscheidungen würden an Logarithmen delegiert.

Die ersten verfügbaren digitalen Berater lassen allerdings noch nicht das Potenzial für eine Revolution erkennen. Eher holzschnittartig wird ein Fragenkatalog abgearbeitet, der die Situation des Kunden, seine Risikoneigung und Anlageziele erfasst. Am Ende werden dann verschiedene Produkte empfohlen – wobei nicht immer klar ist, warum gerade sie ausgewählt werden und ob gegebenenfalls Geschäftsverbindungen zu den Emittenten bestehen.

Kommende Generationen sollen differenzierter zu Werke gehen, lassen die Roboberatungs-Pioniere verlauten. Es bleibt abzuwarten, wie weit die künstliche Intelligenz auf diesem Feld kommen wird.

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1 Kommentare

  1. Ich habe schon daran gedacht, mir eine Vermögensberatung anzuhören, um zu wissen worauf man setzen sollte. Letztlich kann man einige Entwicklungen ja aus dem Handelsblatt absehen oder aus der Times. Bei der Technologischen Entwicklung aber ist es recht schwierig die Entwicklung abzusehen.

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